Sunday, 06. July 2003
Acht Jahre Haft für Ex-Ericsson-Mitarbeiter
Dienstag, 17.06.03
16:04 MET
Ein 46-jähriger Schwede ist zu acht Jahren Haft wegen Industriespionage gegen den Mobilfunkausrüster Ericsson verurteilt worden. Zwei weitere Männer im Alter von 45 und 40 Jahren erhielten im Amtsgericht Stockholm wegen Beihilfe Gefängnisstrafen von drei bzw. einem Jahr.
In der Urteilsbegründung erklärte das Gericht, der Haupttäter habe aus Gewinnsucht technische Informationen über Mobilfunk- und andere Telefonsysteme an die russische Seite weitergegeben und damit die Sicherheit und das Verteidigungssystem Schwedens im Verhältnis zu einer fremden Macht gefährdet.
Der Haupttäter war im November vom schwedischen Geheimdienst SÄPO auf frischer Tat bei der Übergabe geheimer Firmenunterlagen an russische Geheimagenten ertappt und festgenommen worden. Die drei verurteilten Männer waren zu diesem Zeitpunkt Beschäftigte bei Ericsson.
Russische Spione bespitzelten Ericsson
Das Diplomatendrama
Sofort nach Auffliegen der Tat wurden die zwei russischen Diplomaten vom schwedischen Außenministerium "zu unerwünschten Personen erklärt" und des Landes verwiesen.
Moskau ließ das nicht auf sich sitzen und verwies drei Wochen später seinerseits zwei schwedische Diplomaten wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsinteressen des Staates aus.
Diplomatendrama nach Ericsson-Spionage
[Futurezone / dpa ]
10:02 |
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disLEXia, a research project by Maximillian Dornseif
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