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Sunday, 13. July 2003

Dialer-Fake-Hack

SV: Die schicken Dir eine eMail mit Dialer und sagen, dass der mitgesandte Dialer gehackt wurde, so dass man völllig sorgenlos auf den Kosten des arglistigen Pornoseiten-Betreiber alles in aller Ruhe gucken kann. Der Dialer selbst sieht völlig norma aus und weist auch auf die Kosten hin, wobei die in der Mail sagen, dass man sich keine Sorgen machen soll, weil die nicht wollten, dass der Dialer gleich auffliegt, sondern richtig Schaden für den Betreiber bringen soll. Des Weiteren bitten sie noch, denn Dialer unter eigenen Namen weiter zu vertreiben und seine Freunde lediglich per Telefon über die Möglichkeit der "Gratisgucken" informiert, damit keine Beweise gegen den netten Hacker entstehen, der es den XXX-Anbietern mal so richtig gezeigt hat.

Ich habe diesen Dialer selbst zwar nicht intalliert, aber ich bin mir SICHER, dass der Dialer gar nicht gehackt ist, sondern die Mail zumindest mittelbar von dem Betreiber des Dialers selbst ist. Das Opfer, das den angeblich gecrackten Dialer verwendet, wird es doppelt schwer haben, denn es müßte sich selbst wegen Computerbetrug anzeigen. [ Stefan W.W.R. Jönsson]
10:09 | permanent link | mail this



Saturday, 25. January 2003

Dialer-Nummer aus Spam-Mail abgeschaltet

Hinter Kontaktangeboten in Massen-Mails verbergen sich meistens Downloads von kostenpflichtigen Dialern. So verschickte ein "Realkontakt Service" seit einigen Tagen die Aufforderung, eine vorgeblich private Nachricht herunterzuladen -- mit einem Dialer der Schweizer Firma IBS Clearing AG . Zwei der dafür geschalteten 0190-Nummern waren bei der Telekom gehostet. Das war nicht ganz einfach in Erfahrung zu bringen, weil weder der Ansagedienst der Telekom unter 08 00/3 30 19 00 noch die Internet-Seite der Regulierungsbehörde (RegTP) Informationen zum Betreiber gaben. Erst auf wiederholte Anfrage bei der RegTP und bei der Telekom konnte heise online Licht ins Dunkel bringen: Die Nummer war bei der Telekom geschaltet.

Die Telekom reagierte flott und zog die Nummer am gestrigen Donnerstag nachmittag aus dem Verkehr. Laut Pressesprecher Frank Domagala hatte das nichts mit der Anfrage von heise online zu tun, die Nummer sei aufgrund von Kundenbeschwerden abgeschaltet worden. Nicht zu klären war, wieso der Betreiber der Rufnummer nicht im Informations-System der Telekom vermerkt wurde. [heise]
10:02 | permanent link | mail this



Thursday, 05. December 2002

Kostenfalle R-Gespräch

Gratis Telefonieren, so lautet das Werbeversprechen der Düsseldorfer 01058 Telecom. "Telefonieren Sie kostenlos ins deutsche Festnetz! Jetzt neu: R-Gespräche, R Talk, 365 Tage gratis Telefonieren! Tel. 0800-... Aus allen Netzen nur ins Festnetz der Deutschen Telekom", so der komplette Text der Anzeige, die beispielsweise in der Bild-Zeitung erschien. Vorsichtige werden bei solchen Anzeigen zu Recht misstrauisch, auch wenn die Anwahl der 0800-Rufnummer kostenlos ist. In einer anderen Anzeige für denselben Dienst -- jedoch mit einer abweichenden Einwahlnummer -- steht zumindest ein erklärender Zusatztext: "Sie telefonieren kostenlos, der Angerufene übernimmt die Gebühren!"

Wer anruft, erhält zunächst die Aufforderung, die "0" zu drücken, anschließend die Zielrufnummer einzugeben und seinen Namen aufzusprechen. Im nächsten Schritt ruft das System die Zielrufnummer an, spielt neben der Ansage eine Aufzeichnung des aufgesprochenen Namens ab und fordert dazu auf, die "1" zu drücken, wenn man das Gespräch entgegennehmen wolle.

Wer dies innerhalb von 5 Sekunden tut, stellt damit sofort die Verbindung her und erhält keinerlei Hinweis auf die damit verbundenen Kosten von 99 Cent pro Minute bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz und 39 Cent pro Minute bei Anrufen aus dem Festnetz. Sowohl der Anrufer als auch der Angerufene gehen zu diesem Zeitpunkt von einem kostenfreien Dienst aus, wenn sie den Werbeversprechen glauben. Die Tarifansage erfolgt erst nach einer Kunstpause im Abstand von mehreren Sekunden nach der Eingabeaufforderung. Wer vorher die "1" drückt, hört diese zusätzliche Ansage über die anfallenden Gebühren aber nicht.

Sascha Zimmermann, Pressesprecher der 01058 Telecom, hat für die hohen Preise eine Erklärung parat: "Ein R-Gespräch ist kein kostenloser Dienst. Die Preise für R-Gespräche liegen weltweit deutlich höher als für direkte Verbindungen, da ja auch bei nicht zu Stande gekommenen Verbindungen Kosten anfallen, die umgelegt werden müssen." Mehr als fragwürdig erscheint es dann aber, dann mit dem Schlagwort "gratis Telefonieren" zu werben. Auf die Frage von heise online, wieso die Tarifansage erst so spät erfolgt, hat Zimmermann auch eine Erklärung parat: "Da muss es sich um einen technischen Fehler handeln." Und der geht, wie fast immer in solchen Fällen, voll zu Lasten der Kunden. [...] (uma/c't) [heise]
16:04 | permanent link | mail this



Wednesday, 04. December 2002

New law bans "wangiri" calls

TOKYO &151; The Diet enacted Wednesday a law on outlawing so-called "wangiri" mobile phone calls, or random single-ring calls by commercial businesses aimed at making profits on return calls.

In a Wednesday morning plenary session, the House of Councillors approved a bill to revise the Wire Telecommunications Law, which already passed the House of Representatives.

Under the revised law, offenders could face up to one-year prison terms or 1 million yen in fines.

The new law will take effect 20 days after the government publicly promulgates it.

The law defines an act of wangiri as "the ringing of a telephone by a commercial business operator who uses a machine that rings a phone user and then immediately hangs up without conversing."

Wangiri operators use computer programs to make a massive number of random calls in the hope of having return calls to their paid telephone services.

Often made by operators of adult services, the wangiri calls ring only once, but because the caller's number remains on the mobile phone's display, receivers often return the call.

They are then usually directed to a taped phone sex message or information on other types of adult entertainment, and those who stay on the phone are often later charged hefty fees.

The term wangiri is derived from combining the English word "one" pronounced "wan," and the Japanese word "kiri" meaning " cutting off."

Such operators inundate the switching stations of Nippon Telegraph and Telephone Corp (NTT) with calls, thus disrupting the ordinary phone services for many citizens. (Kyodo News) [Japan Today: Crime]
22:40 | permanent link | mail this



Thursday, 28. November 2002

Abzocke mit

Immer öfter lassen sich Unternehmen Strategien einfallen, um an das Geld oftmals ahnungsloser Handy-Besitzer zu kommen. Die neueste Masche: Sogenannte Premium-SMS, die wahllos verschickt werden. Der Vorgang ist vergleichbar mit den bekannten 0190-Rufummern, nur findet kein Telefonat statt. An der Nummer des Absenders ist nicht ersichtlich, dass es sich um einen gebührenpflichtigen Dienst handelt.

Antwortet man etwa auf eine SMS wie "Bekomme ich noch eine SMS von Dir? Mein Handy brummt immer so suess dabei", kann dahinter ein "Premium-SMS"-Dienst stecken und dafür bis zu 2 Euro verlangen. Diese Nummern werden neuerdings auch immer öfter in den 0190-Erotikwerbeblöcken im Fernsehen eingeblendet. Wenn arglose User zu dieser Nummer eine SMS schicken oder auf erhaltene Nachrichten antworten, werden sie anschließend kräftig zur Kasse gebeten.

So wirbt beispielsweise der Dienstleister Top Concepts für seine "Premium-SMS"-Dienste mit dem Slogan "SMS mit Mehrwert". Mit einer kostenpflichtigen SMS-Kurzwahlnummer könne man Geld über die Handyrechnung der Kunden kassieren. So koste eine SMS des Kunden an die Nummer des Anbieters beispielsweise 49 Cent, 99 Cent oder sogar 1,99 Euro. Dies sei die erste Möglichkeit, Informations-Dienste, Gewinnspiele oder Umfragen über SMS abzuwickeln. [heise]
08:36 | permanent link | mail this



Thursday, 21. November 2002

Sex, Text, Revenge, Hacking and Friends Reunited

A 21-year old student who took revenge on his cheating girlfriend was jailed for five months at Guildford Crown Court on Tuesday.

Philip Nourse hacked the Friends Reunited account of his 19 year-old girlfriend -referred in court simply as "the young lady" - altered her details and pasted photographs of the two having sex. Enough revenge? Wrong: Nourse also set up a web site "showing video footage of him engaged in sexual acts with the 19-year-old air stewardess", The Telegraph reports. Surely that got it off his chest? Wrong. Nourse also printed 50 "explicit" posters of "the young lady" which he planned to paste up in her home town. That's enough? No, there's more: after hacking into the woman's e-mail account, he directed a friend of hers to the on-line sex images", The Telegraph reports.

So how did Nourse discover his girlfriend's infidelity? Simple, he persuaded two friends, employees at O2, to intercept her text messages and pass them on to him. The student then "realised she had been two-timing him with a previous boyfriend", the Telegraph says.

Nourse committed his offences after the young lady dumped him in June this year. His barrister told the court that he "accepts that what he did was utterly wrong. He was so upset and angry that he didn't think through what he was doing." But as a sport science student at Loughborough, this comes as little surprise. [moreover Computersecurity]
17:25 | permanent link | mail this



Thursday, 14. November 2002

Bandits Dial Up Trouble

Cellular phone customers in cities along the Texas-Mexico border are being held up by phone bandits. The phones are not being stolen at gunpoint but rather snatched out of the air, as border crooks use small electronic radio scanners to intercept cell phone transmissions. Later, they use the encoded information to "clone" a second phone, billing their calls to the account of the phone that was scanned. Some customers only learn of the fraud when their monthly cellular bill lists hundreds, if not thousands, of dollars worth of international calls. [NewsFactor Cybercrime & Security]
13:01 | permanent link | mail this



Friday, 09. August 2002

Mißbrauch der Nauru-Tel.-Vorwahl 00674

In den vergangenen Tagen kam es unter Handybesitzern vermehrt zu Irritationen. Da entdeckte man plötzlich fremde Verbindungsnummern im Display, die man so gar nicht zuordnen konnte. Dies ist der Beginn eines Betrugsszenarios, vor dem T-Mobile seine Kunden warnt. Handynutzer werden dabei nämlich zu einem Rückruf animiert, der sehr teuer werden kann.

Durch einen kurzen Verbindungsaufbau wird eine ausländische Zielnummer in den Anruflisten der angewählten Mobilfunktelefone angezeigt. Es handelt sich dabei um Zielnummern, die auf die pazifischen Insel-Staaten Neukaledonien, Kiribati oder Nauru verbinden. Die Länderkennungen lauten +687, +686 und +674. Der Lockanruf und das Einstellen der ausländischen Zielnummern erfolgt maschinell per Zufallsprinzip. "Ziel ist es, die Besitzer neugierig zu machen - oftmals mit Erfolg", so die Experten von T-Mobile. Es folge ein Rückruf. Dabei lande man in einem Chat-ähnlichen Gespräch. Hierbei handelt es sich um eine Tonbandaufzeichnung, in deren Verlauf sich zwei Personen über belanglose Dinge unterhalten.

Da es sich aller Voraussicht nach nicht um eine Sondernummer, sondern um einen Festnetzanschluss handele, entstünden dem Rückrufer Gebühren in Höhe von 1,89 Euro (Vertragskunden) beziehungsweise 1,99 Euro (Prepaidkunden) pro Minute. [nauru.de]
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Wednesday, 24. April 2002

Handy-Abzocke per Rückruf auch in Deutschland--

Die japanische Masche zum Abzocken von Handy-Besitzern ist erst einige Tage alt -- und schon gibt es die ersten Trittbrettfahrer in Deutschland. Der Lock-Anrufer lässt das Handy nur einmal klingeln und legt sofort wieder auf. Die eingeschaltete Rufnummernanzeige veranlasst zum Rückruf.

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Wer nicht genau hinsieht, wird heftig zur Kasse gebeten: Die Rufnummer beginnt mit den Ziffern 00677, ist vergleichbar teuer wie ein Anruf zu einer 01908-Rufnummer. Die Vorwahl 00677 steht für die Salomonen, eine Inselgruppe im Südpazifik. Anbieter, die Anrufe dorthin generieren, werden an den Einnahmen der örtlichen Telefongesellschaft beteiligt. Wer die angezeigte Nummer anruft, kann ein Gespräch zwischen zwei Personen "belauschen". Das Gespräch ist allerdings ein Fake, es handelt sich lediglich um eine Aufzeichnung. Bei Rückrufen anhand der übertragenen Rufnummer ist also erhöhte Vorsicht angebracht, bei Telefonnummern mit ungewöhnlicher Vorwahl sollte man einen Rückruf unterlassen.
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disLEXia, a research project by Maximillian Dornseif

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