Tuesday, 22. July 2003
Internet-Attacken: Mittwoch ist der gefährlichste Tag
Internet-Attacken: Mittwoch ist der gefährlichste Tag
Hacker arbeiten immer gezielter
Die Zahl sicherheitsrelevanter Ereignisse ist im ersten Halbjahr 2003 leicht zurückgegangen. Sie sank von 160,5 Millionen im ersten auf 136,5 Millionen im zweiten Quartal. Dafür hat der Anteil bestätigter Attacken und gefährlicher Vorfälle im gleichen Zeitraum um 13,7 Prozent zugenommen. Das ist das Ergebnis des vierteljährlichen Sicherheitsberichts für das Internet, den das Unternehmen Internet Security Systems (ISS) in Atlanta/ USA veröffentlicht hat.
Insgesamt 727 neue Schwachstellen hat das Forschungsteam der X-Force von April bis Juni 2003 registriert. 209 davon wurden mit dem Risiko-Level "High" eingestuft, 377 mit "Medium" und 141 mit "Low". Verglichen mit dem ersten Quartal, als 606 zusätzliche Lecks in Soft- und Hardware entdeckt wurden, entspricht das einem Anstieg um 20 Prozent. Den Sicherheitslöchern stehen 654 aufgespürte Würmer und hybride Gefahren gegenüber. Damit nähern sich Schwachstellen und Angriffsmethoden zahlenmäßig mehr und mehr an. Im gesamten Jahr 2002 standen 494 Gefahren noch 2.374 Lecks entgegen. Diese Entwicklung deute laut X-Force-Chef Chris Rouland darauf hin, dass Hacker immer gezielter bestehende und seit langem bekannte Schwachstellen angriffen.
Bei den Angriffszielen zeichnet sich ebenfalls ein eindeutiger Trend ab. Obwohl die FTP- und HTTP-Ports noch immer unter den zehn am meisten attackierten Ports sind, haben die Angriffe auf diese beiden Schnittstellen in den letzten 18 Monaten um durchschnittlich 46 und 96 Prozent abgenommen. Am häufigsten attackiert wurden Port 80 (45,54 Prozent), 137 (20,22 Prozent) und Port 1434 (13,68 Prozent).
Gefährlichster Tag für die IT-Sicherheit war im zweiten Quartal der Mittwoch. Durchschnittlich 1.809.222 Security-Events hat die X-Force für die Wochenmitte registriert. Dazu gehören auch Attacken, die dem so genannten Hacktivismus zuzurechnen sind. Das US-Ministerium für Homeland Security hat seine Gefahrenstufe für politisch motiviertes Hacking und Cyberterrorismus zweimal auf "Orange" (große Gefahr) erhöht. Einmal war dies der Fall vom 17. März bis 16. April während des Irak-Krieges und ein zweites Mal zwischen 20. und 31. Mai als Reaktion auf terroristische Angriffe in Saudi-Arabien und Marokko.
09:15 |
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Industry Report Confirms Australians are Pirates
The Australian Record Industry Association has released a report (PDF),about file sharing and cd burning. The 1001-person telephone survey concluded that many millions of Australians obtained music illegally. The report noted that approximately 3 million of Australians had burnt compact discs and about the same number had downloaded music from the internet. Apparently, many young people were not aware the activity was against the law. [infoAnarchy]
09:42 |
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Spammers Target Wi-Fi security
Spammers are preparing to use weaknesses in corporate wireless local area networks (Lans) to send out floods of unsolicited email, a security company chief has claimed.
CipherTrust said that, as security on fixed line internet connections tightens, spammers could gear up to exploit vulnerabilities in wireless Lan security.
Steve Raber, CipherTrust's chief executive, warned that spammers could send someone out with a laptop PC looking for vulnerable networks and then hijack a company's mail servers to send junk email. [NewsFactor Cybercrime & Security]
10:48 |
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disLEXia, a research project by Maximillian Dornseif
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