Sunday, 06. July 2003
Warnungen vor Hack-Wettbewerb am Sonntag
Warnungen vor Hack-Wettbewerb am Sonntag
Diesen Sonntag steht laut dem US-Ministerium für Heimatschutz und der Internet Security Systems (ISS) ein Großangriff auf das Internet bevor: Die Hacker-Szene ruft zum Hack-Wettbewerb (Defacing Challenge) von Webseiten auf.
"Webseiten-Vandalismus ist zwar ärgerlich, zwingt das Internet aber nicht in die Knie", lautete der Kommentar seitens des US-Ministeriums. Dennoch wies man alle US-Regierungsstellen an, ihre Systeme auf neuesten Stand zu bringen. Auch Internet Security Systems (ISS) rät seinen Kunden angesichts der Bedrohung dringend, die Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und hat Warnlevel (AlertCon) zwei ausgerufen.
Laut ISS geht es im Contest darum, in kürzester Zeit möglichst viele Webseiten zu hacken. Aber auch der Einbruch in Rechner mit eher seltenen Betriebssystemen wie Apple oder Unix AIX (IBM) und HP-UX soll prämiert werden. Wer zuerst 6.000 Webseiten auf seiner Hacking-Liste hat, erhält ein kostenloses Webhosting-Paket. (idg/kiss) [cwopnline]
09:50 |
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Hacker planen Internet-Attacken
Washington (dpa) - Computer-Hacker wollen an diesem Sonntag möglicherweise tausende Internet-Webseiten lahm legen. Die US-Regierung rief zwar ihre Behörden zu besonderen Sicherheitsmaßnahmen auf, zeigte sich aber insgesamt nicht alarmiert. «Wir sind nicht allzu besorgt», sagte der Sprecher des Ministeriums für Heimatschutz, David Wray, am Mittwoch (Ortszeit) in Washington. «Webseiten-Vandalismus ist zwar ärgerlich, zwingt das Internet aber nicht in die Knie.»
Nach Angaben von Wray kursiert in der Hacker-Szene via Internet die Aufforderung, am Sonntag, den 6. Juli, in kürzester Zeit so viele Webseiten wie möglich lahm zu legen. Danach ist es das Ziel, innerhalb von sechs Stunden mindestens 6000 dieser Seiten zu blockieren. Sicherheitsexperten zufolge sind Internet-Benutzer in den heimischen Stuben, die in der Regel keine Webseiten betreiben, wahrscheinlich nicht direkt betroffen. Regierungsstellen wurden nach Wrays Angaben aber vorsorglich angewiesen, ihre Abwehrprogramme gegen Hackerattacken zu prüfen und auf den neuesten Stand zu bringen. [news.de]
09:52 |
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Bloomberg-Hacker zu vier Jahren verurteilt
Verschaffte sich Zugang zu Bloomberg-Kundendaten | Wollte Gründer und New Yorker Bürgermeister erpressen
Mittwoch, 02.07.03
15:34 MET
Ein US-Gericht hat einen Kasachen zu mehr als vier Jahren Gefängnis verurteilt, weil er in das Computersystem eines Unternehmens eindrang und 200.000 USD zu erpressen versuchte.
Mit dem Urteil vom Dienstag verhängte das Gericht nach Angaben der Anklage eine der bisher schärfsten Strafen gegen einen Hacker.
Der zu 51 Monaten Haft verurteilte Oleg Zezev hatte sich über das Internet Zugang zum Computersystem des US-Finanzinformationsanbieters Bloomberg verschafft.
Bloomberg-Software modifiziert
Gefasst wurde Zezev im Sommer 2000 nach einem Treffen mit Bloomberg in London.
Während des Prozesses hatte sich herausgestellt, dass der Angeklagte früher als Cheftechniker bei dem kasachischen Unternehmen Kaskommerts Securities arbeite. Im Frühjahr 1999 stellte Bloomberg der Firma Datenbankdienste zur Verfügung. Dabei erhielt Kaskommerts auch eine Software, die dem Unternehmen Zugang zu Bloomberg-Diensten über das Internet ermöglichte.
Doch noch im selben Jahr kündigte Bloomberg den Vertrag wieder, weil der Kunde nicht zahlte. Zezev hatte aber noch die von Bloomberg gelieferte Software, die er so manipulierte, dass sie ihm auch Zugang zu geschützten Bereichen des Systems gewährte.
[Futurezone / APA]
Hacker wollte Michael Bloomberg erpressen
Zezev wollte den Unternehmensgründer und heutigen New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg erpressen, indem er damit drohte, die illegal erlangten Informationen an Kunden und die Presse weiterzugeben. Bei Zahlung des Geldes wollte er Bloomberg mitteilen, wie ihm der Einbruch in das Computersystem gelungen sei.
Bloomberg
09:53 |
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Vier Jahre Haft für Hacker
DATENKLAU
Vier Jahre Haft für Hacker
Ein US-Gericht hat einen Kasachen zu mehr als vier Jahren Haft verurteilt, weil er in das Computersystem eines Unternehmens eindrang und 200.000 Dollar zu erpressen versuchte. Mit dem Urteil vom Dienstag verhängte das Gericht nach Angaben der Anklage eine der bislang schärfsten Strafe gegen einen Hacker.
New York - Der zu 51 Monaten Haft verurteilte Oleg Zezev hatte sich über das Internet Zugang zum Computersystem des amerikanischen Finanzinformationsanbieters Bloomberg verschafft. Bereits im Februar hatte ihn ein Bezirksgericht im New Yorker Stadtteil Manhattan für schuldig befunden, vertrauliche Daten gestohlen zu haben.
Richterin Kimba Wood sprach in ihrer Urteilsbegründung von einem "sehr ernsten Verbrechen". Mit dem Einbruch habe Zezev die Unversehrtheit wichtiger Daten von Bloomberg und dessen Kunden gefährdet. Auf Datenintegrität müssten sich die Teilnehmer der internationalen Finanzmärkte verlassen, um ihre Geschäfte erledigen zu können.
Mit Veröffentlichung von Geheim-Daten gedroht
Zezev wollte 200.000 Dollar vom Unternehmensgründer und heutigen New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg erpressen, indem er damit drohte, die illegal erlangten Informationen an Kunden und die Presse weiterzugeben. Bei Zahlung des Geldes wollte er Bloomberg mitteilen, wie ihm der Einbruch in das Computersystem gelungen sei. Gefasst wurde Zezev im Sommer 2000 nach einem Treffen mit Bloomberg in London.
Während des Prozesses hatte sich herausgestellt, dass der Angeklagte früher als Cheftechniker bei dem kasachischen Unternehmen Kazkommerts Securities arbeite. Im Frühjahr 1999 stellte Bloomberg der Firma Datenbankdienste zur Verfügung. Dabei erhielt Kazkommerts auch eine Software, die dem Unternehmen Zugang zu Bloomberg-Diensten über das Internet ermöglichte. Doch noch im selben Jahr kündigte Bloomberg den Vertrag wieder, weil der Kunde nicht zahlte. Zezev hatte aber noch die von Bloomberg gelieferte Software, die er so manipulierte, dass sie ihm auch Zugang zu geschützten Bereichen des Systems gewährte.
09:57 |
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Internet-Angriff geplant
Internet-Angriff geplant
Hacker planen für diesen Sonntag einen Großangriff auf das Internet. Wie der Sprecher des US-Ministeriums für Heimatschutz in Washington, David Wray, mitteilte, kursiert in der Hacker-Szene die Aufforderung, am 6. Juli in kürzester Zeit so viele Webseiten wie möglich lahm zu legen.
Doch die US Behörden zeigen sich gelassen: "Wir sind nicht allzu besorgt", erklärte Wray. "Webseiten-Vandalismus ist zwar ärgerlich, zwingt das Internet aber nicht in die Knie." Trotzdem wurden alle US-Regierungsstellen angewiesen, ihre Abwehrprogramme gegen Hackerattacken auf den neuesten Stand zu bringen.
Ein Warnnetzwerk der amerikanischen Technologieindustrie hatte seine Mitglieder auf die Bedrohung aufmerksam gemacht. "Wir raten den Systemmanagern dringend, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen", hieß es in der Warnung. [n-tv/CNN]
09:58 |
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Steuerprüfer nehmen eBay-User ins Visier
Deutsche Finanz macht Jagd auf professionelle Auktionshändler | "Das Internet ist nicht so anonym, wie man glaubt"
Sonntag, 15.06.03 12:31 MET
Viele Onlinehändler haben derzeit Angst vor der Steuerfahndung: Neben den Millionen Menschen, die etwa über das Internetauktionshaus eBay CDs, Bücher oder auch Staubsauger verkaufen, nutzen zahlreiche Verkäufer den Onlinehandel zur Steuerhinterziehung.
Professionelle Händler erzielen Monat für Monat Gewinne, zahlen dem Fiskus aber keinen Cent. Wie viele Millionen Euro dem Staat auf diese Weise pro Jahr entgehen, kann selbst das deutsche Finanzministerium derzeit aber nicht beziffern.
Special-Force in Nordrhein-Westfalen
Im deutschen Nordrhein-Westfalen etwa gibt es deshalb eine Spezialgruppe von drei Experten, die sich mit dem besonderen Steuerphänomen Internet befasst. Unter anderem geht es um Händler, die vom Trödelmarkt auf das Internet umgeschwenkt sind, um unerkannt im großen Stil zu verkaufen.
Finanzministerium
15 Milliarden USD eBay-Jahresumsatz
Allein wegen der Größe des Marktplatzes ist eBay attraktiv für Händler: Weltweit sind mehr als 68 Millionen Menschen registriert.
2002 wurden weltweit Waren und Dienstleistungen im Wert von knapp 15 Milliarden USD [12,6 Mrd. Euro] umgeschlagen. Auf den Seiten von eBay Deutschland waren es allein in den letzten drei Monaten des Jahres 2002 eine Milliarde USD.
Manch ein Hobbyhändler ist bei eBay ungeplant zum Profi geworden: "Es gibt viele, die rutschen da rein und merken dann, dass es ziemliche Umfänge annimmt", so der Kölner Steuerberater Lothar Jasper.
Fällig werden die Umsatz- oder Gewerbesteuer, wenn regelmäßig und mit Absicht auf "Gewinnerzielung" gehandelt wird. Bei der einmaligen Entrümplung eines Kellers - und seien es auch etliche Teile - gilt der Verkäufer aber nicht gleich als Gewerbetreibender.
Deutsche Steuerfahndung arbeitet mit Web-Crawlern
Die deutschen Behörden werden seit kurzem auch von einer Suchmaschine namens "XPider" unterstützt. Der Web-Crawler des Bundesamtes für Finanzen könne Plattformen durchforsten, Querverbindungen zwischen An- und Verkäufen herstellen und diese mit dem Handelsregister oder internen Datenbanken abgleichen.
XPider
"Internet ist nicht so anonym, wie man glaubt"
Die Fahnder müssen ohne ein Zutun des Auktionshauses nur über dessen Seiten surfen, um auf potenzielle Steuersünder zu stoßen. Die Kundenbewertungen oder der wiederholte Verkauf von "Neuware" deuten auf möglicherweise gewerblichen Handel hin. Die Rubrik "Andere Artikel des Verkäufers" kann Aufschluss über Profis geben, die mit verschiedenen Namen ihre Geschäfte tarnen wollen.
Laut Geschäftsbedingungen darf eBay personenbezogene Daten speichern. Etwa bei Betriebsprüfungen könnten die Fahnder dann auf Kunden aufmerksam werden, die hohe Provisionen gezahlt und somit viel verkauft haben.
Die Strafen für Steuerhinterziehung reichen von Geldbußen bis zu Bewährungs- und Gefängnisstrafen. Steuerberater Jasper rät, Einnahmen aus wiederholten eBay-Geschäften möglichst schnell beim Finanzamt zu melden, denn: "Das Internet ist nicht so anonym, wie man glaubt."
[Futurezone / dpa ]
09:59 |
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Spionage und Verhaftungen im Sonera-Skandal
Mittwoch, 27.11.02
05:03 MET
Ein Skandal rund um Finnlands größtes Telekom-Unternehmen Sonera zeichnet sich ab. Am Dienstag ist der ehemalige Sonera-Chef Kaj-Erik Relander von der finnischen Kriminalpolizei festgenommen worden.
Das Unternehmen steht im Verdacht, in den Jahren 2000 und 2001 in großem Stil die Telefonverbindungen aller Mitarbeiter und einer Reihe von Journalisten überwacht zu haben. Derartige Überwachungen sind in Finnland aber nur der Polizei bei Vorliegen gerichtlicher Genehmigungen gestattet.
Möglicherweise wollte man herausfinden, wer Informationen über unternehmensinterne Meinungsverschiedenheiten weitergibt. In diesem Skandal um die ehemalige Telecom Finnland ist das bereits die sechste Festnahme.
Finnen empört
Der komplett fehlgeschlagene Erwerb einer deutschen UMTS-Lizenz der mehrheitlich staatlichen Sonera [zusammen mit der spanischen Telefonica Moviles] hatte im Sommer sogar die finnische Regierung ins Wanken gebracht. Medien in Helsinki stuften das 3G-Joint-Venture als "größten unternehmerischen Fehler aller Zeiten" ein.
Regierung wackelt wegen UMTS-Lizenz
Zwei derzeitige Manager ebenfalls unter Verdacht
Ebenfalls am Dienstag hat ein Gericht in der Hauptstadt Helsinki bestimmt, dass vier der fünf zuvor Festgenommenen weiter in Gewahrsam bleiben.
Als Erstes waren der Leiter der Sicherheitsabteilung bei Sonera, Juha Miettinen, sowie zwei seiner Mitarbeiter hinter Gittern gelandet.
Am Freitag mussten sich schließlich Executive Vice President Jari Jaakkola und Vice President Henri Harmia dazugesellen.
Jaakkola war zum Zeitpunkt der vermuteten Rechtsbrüche Leiter der Abteilung Corporate Communications.
Finnland will vier Milliarden Euro zurück
Der konservative finnische Kommunikationsminister Kimmo Sasi hat sich für die Rückzahlung aller 50,5 Milliarden Euro für UMTS-Lizenzen in Deutschland ausgesprochen.
Deutschland lehnt Rückzahlung ab
Fusion mit Telia nicht in Gefahr
Vizepräsident Henri Harmia ist international vor allem durch seine Rolle als Chefunterhändler für die milliardenschwere Fusion der finnischen Sonera mit der schwedischen Telia bekannt geworden.
Diese Fusion ist erst vergangene Woche von den Aktionären durch eine Annahme entsprechender Aktientauschangebote genehmigt worden.
Beide Unternehmen haben bekannt gegeben, dass das Bekanntwerden der Vorfälle die Fusion nicht beeinträchtigen würde.
Sonera hat etwa 7.400 Mitarbeiter. Weiter gibt das Unternehmen an, etwa 2,4 Millionen Mobilfunkkunden und rund 770.000 Festnetzanschlüsse zu betreuen.
Gemeinsamer Name von Sonera und Telia
[Futurezone / Reuters ]
10:01 |
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Acht Jahre Haft für Ex-Ericsson-Mitarbeiter
Dienstag, 17.06.03
16:04 MET
Ein 46-jähriger Schwede ist zu acht Jahren Haft wegen Industriespionage gegen den Mobilfunkausrüster Ericsson verurteilt worden. Zwei weitere Männer im Alter von 45 und 40 Jahren erhielten im Amtsgericht Stockholm wegen Beihilfe Gefängnisstrafen von drei bzw. einem Jahr.
In der Urteilsbegründung erklärte das Gericht, der Haupttäter habe aus Gewinnsucht technische Informationen über Mobilfunk- und andere Telefonsysteme an die russische Seite weitergegeben und damit die Sicherheit und das Verteidigungssystem Schwedens im Verhältnis zu einer fremden Macht gefährdet.
Der Haupttäter war im November vom schwedischen Geheimdienst SÄPO auf frischer Tat bei der Übergabe geheimer Firmenunterlagen an russische Geheimagenten ertappt und festgenommen worden. Die drei verurteilten Männer waren zu diesem Zeitpunkt Beschäftigte bei Ericsson.
Russische Spione bespitzelten Ericsson
Das Diplomatendrama
Sofort nach Auffliegen der Tat wurden die zwei russischen Diplomaten vom schwedischen Außenministerium "zu unerwünschten Personen erklärt" und des Landes verwiesen.
Moskau ließ das nicht auf sich sitzen und verwies drei Wochen später seinerseits zwei schwedische Diplomaten wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsinteressen des Staates aus.
Diplomatendrama nach Ericsson-Spionage
[Futurezone / dpa ]
10:02 |
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Handy-Störsender in Gefängnissen
Handy-Störsender in Gefängnissen
Damit keine Straftaten organisiert werden
Donnerstag, 26.06.03
08:45 MET
Schweden will künftig Mobiltelefone von Häftlingen blockieren, um damit die Zahl der Straftaten zu reduzieren.
Wie die Behörden mitteilten, werden ab 25. Juli in den Haftanstalten Störsender eingesetzt. Sie sollen verhindern, dass die Insassen aus dem Gefängnis heraus mit Mobiltelefonen weitere Straftaten oder Ausbrüche organisieren.
Erst im April war ein schon inhaftierter Schwerverbrecher verurteilt worden, weil er von der Zelle aus Drogengeschäfte und Überfälle organisiert hatte.
Auch das Nachbarland Dänemark hat ähnliche Probleme und prüft in Kopenhagen den Einsatz von Störsendern. Jedes Jahr werden in dänischen Gefängnissen Hunderte eingeschmuggelte Mobiltelefone beschlagnahmt.
Handy-Würger verhindern mobile Belästigung
[Futurezone / AP ]
10:03 |
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disLEXia, a research project by Maximillian Dornseif
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